Webkatalog  |  Hilfe, Tipps  |  Backlinks, Logos  | 
Eintragen  |  Mein Eintrag  |  Newsletter

Algen - vielleicht die Zukunft...Kommentieren

Algen sind den meisten Menschen aus dem Meer bekannt - und werden dort eher als lästig beim Baden empfunden. Doch nun tut sich ein Nutzen auf, für den schon seit längerem Forscher auf der ganzen Welt arbeiten: Es wird auf Algenkraftstoff für das Auto alternativ zum nicht sehr umweltfreundlichen Benzin gesetzt.
Algen sind im Wasser lebende Wesen, die Fotosynthese betreiben. Es gibt sie in Süß- und auch im Salzwasser. Es sind unterschiedliche Verfahren möglich, um aus diesen Lebewesen Biokraftstoff/Biodiesel als alternative Energie zu gewinnen. Zum einen kann aus manchen Algensorten Öl gewonnen werden. So wird aus dem Öl ein Treibstoff ähnlich dem Dieselkraftstoff.
Doch die Algenmasse enthält auch viele Kohlehydrate, die zu Ethanol werden, mittels alkoholischer Gärung. So erhält man Bioethanol. Auch zur Gewinnung von Biogas wird die Algenmasse vergoren. Sie wird zu Methan und Kohlendioxid. Spezieller ist der Biowasserstoff, der nur aus Sorten gewonnen werden kann, die unter besonderen Bedingungen Wasserstoff produzieren, z. B. Grünalgen. Ein Enzym der Grünalge produziert dann den molekularen Wasserstoff, der als Energieträger für die Zukunft gehandelt wird. Eine Studie ergab aber, dass die Gewinnung nur unter Ausschluss von Sauerstoff möglich ist, da der Sauerstoff beim Andocken an das Enzym aggressive Formen bildet. Nun soll das Enzym unempfindlich gegen den Sauerstoff gemacht werden, wobei bereits erste Erfolge zu verzeichnen sind.

Die Forschung und so manche Studie...Kommentieren

Die Forschungen und so manche Studie, die den Algenkraftstoff als alternative Energie für das Auto nutzbar machen sollen, laufen zurzeit auf Hochtouren. Beim Autohersteller Toyota wird intensiv an einer Studie für einen marktreifen Biokraftstoff aus Algen gearbeitet, der alternativ für jedes Kraftfahrzeug zur Verfügung steht. Weitere Forschungsprojekte in den USA, in Holland, Portugal und auch Deutschland beschäftigen sich ebenso damit. Den Durchbruch aber hatten die Spanier. Die Firma "Bio Fuel System"" hat einen Kraftstoff auf Rohöl- Basis aus Algen gewinnen können, der preiswert und in großem Ausmaß industriell hergestellt wurde. Der Algenschleim wird dabei durch eine Zentrifuge getrennt. Der entstehende organische Abfall hat dann große Energie, die in Biokraftstoff umgewandelt werden kann, indem das enthaltene Fett zu Biodiesel und die Kohlenhydrate zu Bioethanol werden.
Biokraftstoffe aus Algen gehören zur dritten Generation. Zur ersten Generation für alternativ hergestellte Kraftstoffe gehörten Biodiesel und -ethanol ebenso wie Pflanzenöl, zur zweiten Generation Biomethan und Cellulose Ethanol. Im Gegensatz zum Pflanzenöl, bei dem nur wenige Teile der Pflanze verwendet werden konnten, werden beim Algenkraftstoff große Teile der Pflanze genutzt. Sie sind deutlich ergiebiger als Pflanzenöl, da sie eine viel größere Produktivität der Biomasse bieten, als Pflanzen. Der finanzielle und technische Aufwand für Alternative Energie aus Algen ist aber bei der Herstellung ungleich größer, weshalb eine Produktion bisher nicht wirtschaftlich war.
Doch Algen bieten aufgrund des Anbaus im Wasser eine Alternative zu anderem Biosprit aus Pflanzen, da die Landflächen begrenzt sind und eher zum Anbau von Nahrung genutzt werden müssen. Sie produzieren außerdem 300 Mal so große Ölmengen als Energiepflanzen und ihre Ernte ist unkomplizierter und schneller möglich. Das Problem bei der Nutzung besteht in der Tatsache, dass Algen bei der Energierzeugung zwar Öl aus CO2, Sonnenlicht und Wasser gewinnen können, aber nur in der Lage sind, entweder Öl zu produzieren oder sich größtmöglich zu vermehren. Eine große Algenmenge ist aber zur Produktion unerlässlich. Forscher konzentrieren sich nun darauf, die Produktion des Öls an das Ende der Wachstumsphase zu verlegen.

Video(Youtube) Mikroalgen aus Abgasen Energie gewinnen | Projekt Zukunft

Was meinen Sie? könnte das die Lösung sein?
Fragen, Antworten, Kommentare
Keine Inhalte gefunden.
Titel*:
Inhalt*:
Ihr Name*:
Ihre Email-Adresse:
 
Ihre Email-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt.
Hinterlassen Sie ihre Email Adresse nur wenn Sie benachrichtigt werden wollen.
 
Sicherheitsbild
Aus Sicherheitsgrunden tragen Sie bitte
den links im Bild angezeigten Code
unten ein.
Schutz vor Spam*:
 
Diese Felder* müssen angegeben werden!