Algen - vielleicht die Zukunft...Kommentieren
Algen sind den meisten Menschen aus dem Meer bekannt - und werden dort eher als lästig beim Baden empfunden.
Doch nun tut sich ein Nutzen auf, für den schon seit längerem Forscher auf der ganzen Welt arbeiten: Es wird
auf Algenkraftstoff für das Auto alternativ zum nicht sehr umweltfreundlichen Benzin gesetzt.
Algen sind im Wasser lebende Wesen, die Fotosynthese betreiben. Es gibt sie in Süß- und auch im Salzwasser.
Es sind unterschiedliche Verfahren möglich, um aus diesen Lebewesen Biokraftstoff/Biodiesel als
alternative Energie
zu gewinnen. Zum einen kann aus manchen Algensorten Öl gewonnen werden. So wird aus dem Öl ein Treibstoff
ähnlich dem Dieselkraftstoff.
Doch die Algenmasse enthält auch viele Kohlehydrate, die zu Ethanol werden, mittels alkoholischer Gärung. So erhält man Bioethanol. Auch zur Gewinnung von Biogas wird die Algenmasse vergoren. Sie wird zu Methan und Kohlendioxid. Spezieller ist der Biowasserstoff, der nur aus Sorten gewonnen werden kann, die unter besonderen Bedingungen Wasserstoff produzieren, z. B. Grünalgen. Ein Enzym der Grünalge produziert dann den molekularen Wasserstoff, der als Energieträger für die Zukunft gehandelt wird. Eine Studie ergab aber, dass die Gewinnung nur unter Ausschluss von Sauerstoff möglich ist, da der Sauerstoff beim Andocken an das Enzym aggressive Formen bildet. Nun soll das Enzym unempfindlich gegen den Sauerstoff gemacht werden, wobei bereits erste Erfolge zu verzeichnen sind.
Doch die Algenmasse enthält auch viele Kohlehydrate, die zu Ethanol werden, mittels alkoholischer Gärung. So erhält man Bioethanol. Auch zur Gewinnung von Biogas wird die Algenmasse vergoren. Sie wird zu Methan und Kohlendioxid. Spezieller ist der Biowasserstoff, der nur aus Sorten gewonnen werden kann, die unter besonderen Bedingungen Wasserstoff produzieren, z. B. Grünalgen. Ein Enzym der Grünalge produziert dann den molekularen Wasserstoff, der als Energieträger für die Zukunft gehandelt wird. Eine Studie ergab aber, dass die Gewinnung nur unter Ausschluss von Sauerstoff möglich ist, da der Sauerstoff beim Andocken an das Enzym aggressive Formen bildet. Nun soll das Enzym unempfindlich gegen den Sauerstoff gemacht werden, wobei bereits erste Erfolge zu verzeichnen sind.
Die Forschung und so manche Studie...Kommentieren
Die Forschungen und so manche Studie, die den Algenkraftstoff als alternative Energie für das Auto nutzbar
machen sollen, laufen zurzeit auf Hochtouren. Beim Autohersteller Toyota wird intensiv an einer Studie für
einen marktreifen Biokraftstoff aus Algen gearbeitet, der alternativ für jedes Kraftfahrzeug zur Verfügung
steht. Weitere Forschungsprojekte in den USA, in Holland, Portugal und auch Deutschland beschäftigen sich
ebenso damit. Den Durchbruch aber hatten die Spanier. Die Firma "Bio Fuel System"" hat einen Kraftstoff auf
Rohöl- Basis aus Algen gewinnen können, der preiswert und in großem Ausmaß industriell hergestellt wurde.
Der Algenschleim wird dabei durch eine Zentrifuge getrennt. Der entstehende organische Abfall hat dann
große Energie, die in Biokraftstoff umgewandelt werden kann, indem das enthaltene Fett zu Biodiesel und
die Kohlenhydrate zu Bioethanol werden.
Biokraftstoffe aus Algen gehören zur dritten Generation. Zur ersten Generation für alternativ hergestellte
Kraftstoffe gehörten Biodiesel und -ethanol ebenso wie Pflanzenöl, zur zweiten Generation Biomethan und
Cellulose Ethanol. Im Gegensatz zum Pflanzenöl, bei dem nur wenige Teile der Pflanze verwendet werden konnten,
werden beim Algenkraftstoff große Teile der Pflanze genutzt. Sie sind deutlich ergiebiger als Pflanzenöl,
da sie eine viel größere Produktivität der Biomasse bieten, als Pflanzen. Der finanzielle und technische
Aufwand für Alternative Energie aus Algen ist aber bei der Herstellung ungleich größer, weshalb eine
Produktion bisher nicht wirtschaftlich war.
Doch Algen bieten aufgrund des Anbaus im Wasser eine Alternative zu anderem Biosprit aus Pflanzen,
da die Landflächen begrenzt sind und eher zum Anbau von Nahrung genutzt werden müssen. Sie produzieren
außerdem 300 Mal so große Ölmengen als Energiepflanzen und ihre Ernte ist unkomplizierter und schneller
möglich. Das Problem bei der Nutzung besteht in der Tatsache, dass Algen bei der Energierzeugung zwar Öl
aus CO2, Sonnenlicht und Wasser gewinnen können, aber nur in der Lage sind, entweder Öl zu produzieren
oder sich größtmöglich zu vermehren. Eine große Algenmenge ist aber zur Produktion unerlässlich.
Forscher konzentrieren sich nun darauf, die Produktion des Öls an das Ende der Wachstumsphase zu
verlegen.